mein arm

mein arm
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# Posté le lundi 03 août 2009 14:44

Tiefe Wunden

Tiefe Wunden
Tiefe Wunden

Sie findet es erst richtig gut,
wenn es über ihren Arm läuft - das Blut.
Eine Träne über ihr Gesicht rennt,
wenn ihr Schmerz so qualvoll brennt.
Ihre Haut durchfährt ein Schauer,
endet nicht und wird nicht lauer.
Sie schaut ihre Arme an,
frägt, warum sie nicht aufhören kann.
Dennnoch hört sie nicht auf,
sondern schneidet ihre Haut noch weiter auf.
Die Narben werden ewig bleiben,
doch sie lässt nicht ab zu leiden.
Sie schneidet fester und schlimmer,
und das fast immer.
Man kann sie nicht mehr heilen,
denn sie wird nicht mehr lang verweilen.
Sie will die Wunden nicht mehr sehen,
und überlegt von uns zu gehen.
Sie will sich nicht länger quälen,
denn ihre Narben kann man nicht zählen.
Sie ritzt tief in ihre Adern rein,
sieht sich im Spiegel Blute wein.
Das Leid schießt durch ihre Venen,
sie kann sich nicht mehr nach dem Leben sehnen.
Jetzt kann sie nichts mehr dagegen tun,
und muss bei den Toten ruhn.
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# Posté le samedi 22 novembre 2008 16:58

Sensenmann

Sensenmann
Sensenmann

Mit seinem zerrissenem, grauen Tuch,
ist er gekommen wie ein Fluch.
Eine befleckte Kapuze bedeckt sein vernarbtes Gesicht,
er mir mit seinem erschreckenden Aussehen in mein Herz sticht.
Mit seiner knochigen, zerfetzten Hand greift er meinen Arm,
sie ist wie der Hauch des Todes kalt und nicht warm.
Er trägt eine alte, morsche Waffe verschmeirt mit Blut,
in seinen leeren Augen brennt noch die letzte Glut.
er ist nur Diener des Todes und nicht Herr,
mit ihm muss ich gehen sagte er.
Er starrt mich zwingend, hassend an,
wartet bis ich nicht mehr atmen kann,
denn er ist der Sensenmann.
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# Posté le samedi 22 novembre 2008 16:52

Letzter Atem

Letzter Atem
Letzter Atem

In dieser Nacht werde ich viel Blut vergießen,
ohne Reue, denn ich werde es genießen.
Ich blicke dann in deine blutverschmierten Augen,
und werde den Lebenssaft aus dir saugen.
Um dich dann nicht länger leiden zu sehen,
werde ich mit meiner Phantasie weiter gehen.
Um deinen Hals werde ich langsam meine Hände legen,
und werde mich an deinem sterbenden Anblick erregen.
Du wirst verzweifelt nach Luft ringen,
doch wird mich das nicht ablassen, dich ins Jenseits zu bringen.
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# Posté le samedi 22 novembre 2008 16:44

Schmerz

Schmerz
Schmerz

Mein quälender Schmerz,
kommt aus meinem gebrochenen Herz.
Ich mit einem Messer in die Haut schnitt,
weil ich unter meinen toten Gefühlen litt.
Blutig tropft die scharfe Klinge,
doch ich schaue nur starrend auf die Schlinge.
Ich will endlich von dem Leid frei sein,
aber ich muss immer vor Schmerzen schrein.

Mein Arm ist schon übersäht von Narben,
dennoch werde ich weiter in den Wunden graben.
Jetzt spüre ich den Schmerz auch nicht mehr so sehr,
und überlege, wie das Leben ohne mich wär.
Ich lege die Klinge auf meine Adern,
und ziehe sie durch, ohne zu hadern.
Das Blut fließt flüssig und rot, und in meinen Augen erkennt man den Tod.
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# Posté le mercredi 21 mai 2008 12:12

mein blut an der wand

mein blut an der wand

Mein Blut an der Wand

Gestern in der kalten Nacht ist es passiert,
ich habe meine Haut mit Wunden verziert.
Wie konnte diese Untat nur geschehen,
doch zu meinem Leid hast du es auch noch gesehen.
Ich habe nicht einmal gemerkt, dass du da warst,
obwohl du sogar neben mir auf dem Bettlein saßt.
Ich sah nur das Messer im trüben Schein der Kerzen
und spürte nur die tief reichenden Schmerzen.
Das Blut quoll aus meiner vernarbten Haut,
ich habe nur auf den blutenden Arm geschaut.
Mit den Händen vor den tränenden Augen saßt du da
und sahst nicht wie schön der Anblick meiner Wunden war.
Ich griff nach einer Schale um das Blut zu fangen,
doch in dieser Sekunde bist du von mir gegangen.
Obwohl die Schmerzen meine Sinne geraubt haben,
fühlte ich mein Herz wegfliegen, von deinen Raben.
In diesen Moment komme ich wieder zu Verstand,
doch habe ich mich dir schon längst verschandt'.

Doch nachdem du weißt, ich will dich nie verlieren,
wird morgen Früh etwas Unerwartetes passieren.
Mit meinem Blut in der Schale komme ich zu dir,
um ein schönes Schauspiel zu veranstalten hier.
Ich tauche meine Finger in das dunkle Blut hinein
und schreibe an die weiße Wand: „Ich Liebe Dich und werde immer bei Dir sein.“
Du bist erstaunt von dem Verzierten,
doch dachtest nicht, dass wir hier zusammen krepierten.

# Posté le mercredi 21 mai 2008 11:59

Blutig

Blutig
Zu Blut verschmiert

Ich würde am liebsten nicht mehr aufwachen,
dann kann ich wenigstens keinen Scheiß mehr machen.
Doch muss ich nächsten Morgen aufstehen,
und im Spiegel mein Gesicht sehen.
Dann muss ich mir eingestehen was habe ich gemacht,
denn am Ende hat es doch nichts gebracht.
Mein Mist hat nur Schmerz und Leid verbreitet,
und Narben wurden wieder zu Wunden geweitet.
Wenn Tränen zu Blut verschmiern,
soll es heißen „Ich will dich nicht verliern!“

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# Posté le mercredi 21 mai 2008 11:55